4-1

Ihre Bewertung

Hier können Sie die hier veröffentlichten Projekte bewerten.

Bisher keine Bewertungen! Seien Sie der/die Erste, der/die dieses Projekt bewertet.

Ihnen gefällt dieses Projekt? Teilen Sie es...

Teile es...

Berghütte l’Aigle

La Grave / FR

 

Anerkennung: 2015
Bauherrschaft: Fédération Française des Clubs Alpins et de Montagne
Architektur: Atelier 17C, Barraux
Baukosten: € 1 Mio.
Fertigungsjahr: 2014
Bauart: Neubau
Zweck des Gebäudes: Bauen am Berg
Tabellen Elemente die nicht gebraucht werden in Table (oben^^) in der Text Ansicht von und mit <tr> bis und mit </tr> löschen oder auskommentieren <!-- *<tr>...</tr>* -->
Tabelle wird durch Projekt Info Felder generiert --->

«Das Bergmassiv La Meije liegt im Herzen des Nationalparks Ecrins in den französischen Alpen, sechs Stunden zu Fuss über der Zivilisation. Die Berghütte ist eine der höchsten Europas und thront auf 3440 m ü.M. atemberaubend über dem felsigen Abgrund. Sie ersetzt einen maroden Altbau von 1910. Doch ganz vergessen ist die Vergangenheit nicht. Nachdem sich die Bevölkerung gegen den Abbruch gewehrt hatte, entschied der Bauherr, der französische Alpenclub, das Holz der alten Hütte weiter zu verwenden und eine neue Hülle darum herum zu bauen. Auf kleinstem Raum schaff das Haus Platz für 30 Alpinisten, die sich in Stockbetten vom anstrengenden Aufstieg erholen. Auch die Konstruktion ist am Limit. Das Gebäude trotzt dem garstigen Wind, der mit 250 Stundenkilometern um die Fassaden pfeift, und dem Schnee, der tonnenschwer auf das Dach drückt. Mikropfähle verankern das Haus im Felsen. Die Konstruktion besteht aus massiven Holzplatten, die Boden, Wände und Dach ausbilden. Sie wurden im Tal zusammengebaut und mit dem Hubschrauber hochgeflogen. Holzwolle isoliert das Gebäude gegen die Minustemperaturen, das Dach ist mit Aluminiumplatten verkleidet. Holz und Stahl prägen die einfachen Innenräume. Das Gebäude funktioniert autark, abgesehen vom Gas für die Küche. Solarkollektoren und PV­Module versorgen es mit Energie. Und sollte der Bau einmal nicht mehr gebraucht werden, kann er problemlos demontiert und die Bergspitze wieder der Natur überlassen werden. »