2017_CabaneRambert(c)Diogo Marques (8)

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Cabane Rambert

Crettaz Morez, Leytron / CH

Anerkennung: 2017
Bauherrschaft: Club Alpin Suisse
Architektur: Bonnard Wœffray, CH-Monthey
Statik: Kälin & Associés, CH-Lausanne
Baukosten: € 1.9 Mio.
Energiekennzahl: 214 kWh / m²a
Fertigungsjahr: 2015
Bauart: Sanierung
Zweck des Gebäudes: Bauen am Berg
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Seit Jahren renovieren die Sektionen des Schweizer Alpenclubs (SAC) ihre Hütten. Dafür schreibt der SAC jeweils einen Wettbewerb aus. Das Büro Bonnard Wœffray hat den für die Cabane Rambert gewonnen. Die Hütte liegt auf 2582 m ü. M., hoch über dem Wallis. Sie haben der alten Steinhütte einen Rucksack angehängt. Eine Holzkonstruktion steht auf einer Betonplatte. Viel graue Energie ist für die Inox-Fassade nötig, aber das Material ist im Hochgebirge sinnvoll. Im Rucksack ist viel Technik untergebracht: die Zisterne, die Wasseraufbereitung, die Toiletten, die Steuerung der Solaranlage, sowie Batterien, Notstromgerät und die Lagerräume für die Küche.

Im alten Steinhaus haben die Architekten grosse Fenster mit Blick auf die Berge und eine geräumige Küche eingebaut. Statt Massenlager mit Wolldecken gibt es nun Mehrbettzimmer und Betten mit zeitgemässer Bettwäsche. Und statt der düsteren Hüttenstimmung helle Farben und eine elegant geschreinerte Einrichtung. Die Cabane Rambert ist ein Beispiel, wie zeitgenössische Architektur den Bestand erweitern kann. Und sie ist ein Beispiel, wie aufwendig es ist, ökologischen und zeitgenössischen Komfort im Hochgebirge einzurichten. Bau und Betrieb sind ohne Helikopter hier nicht mehr möglich.