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Contrada Bricconi

Via Bricconi 3, Oltressenda Alta / IT

Anerkennung: 2020
Architektur: LabF3 architetti
Baukosten: € 1.04 Mio.
Energiekennzahl: kWh / m²a
Fertigungsjahr: 2017
Bauart: Sanierung
Zweck des Gebäudes: Tourismus, Landwirtschaft
Artikel im Hochparterre
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Die Jury meint

«Ein Hoffnungsträger für ein abgelegenes Tal in den Bergamasker Alpen. Ein renovierter Stall für touristische Nutzungen, ein neuer Stall und eine Käserei für die heutige Berglandwirtschaft. In einem schönen Ensemble das Neue gekonnt zum Alten gesetzt. Bald folgen auch Zimmer für Feriengäste des Parco delle Orobie bergamasche.»

Was ist das Besondere an diesem Projekt?

Einige Massnahmen werden hier als Teil des umfassenderen Projekts zur Gestaltung eines neuen Bauernhofs in einem Stadtteil aus dem 16. Jahrhundert in der Orobie Bergamasche vorgestellt. Die Verantwortlichen sind drei junge Landwirte aus der Stadt, die beschlossen haben, ihr Arbeits- und Familienleben um das Projekt herum aufzubauen. Der Initiator ist Giacomo Perletti, der 2010 eine kommunale Ausschreibung für die Bauleitung der Contrada Bricconi gewann, die sich damals im Zustand der Vernachlässigung befand. Das Architekturprojekt, das von drei jungen Architekten (LabF3) entwickelt wurde, die ihre berufliche Tätigkeit mit universitärer Forschung verbinden, umfasst derzeit einen Stall, eine Molkerei, die Restaurierung einer alten Scheune, die zu einem Konferenzzentrum geworden ist, und die Restaurierung eines zweiten Gebäudes, des zukünftigen Agritourismus. Das Projekt ist das Ergebnis einer doppelten Herausforderung: einerseits die Notwendigkeit, auf die funktionellen, technologischen und wirtschaftlichen Bedürfnisse einer im Entstehen begriffenen produktiven und aufnahmefähigen Tätigkeit in einem Gebirgskontext zu reagieren, andererseits der Wunsch, eine zeitgenössische Installation zu schaffen, die in der Lage ist, die charakteristischen Merkmale der Landschaft und der lokalen Architektur hervorzuheben. Diese Herausforderung, die von den Planern und Bauherren bewusst angenommen wird, macht die Wiederherstellung einer landwirtschaftlichen Tätigkeit zu einer Chance für die Wiederbelebung eines alten Bergdorfes, und schafft die Möglichkeit , Synergien mit der Gemeinde und den lokalen Behörden zu aktivieren.