Nachhaltiges Bauen

Die Klimakrise ist real. Dies ist besonders den Menschen, die in den Bergen wohnen, bewusst. Das Zusammenleben mit Schnee und Felsen war schon immer eine Herausforderung. Heute ist die Situation dramatischer: Wenn im Dezember die Wiesen noch grün sind, der Permafrost auftaut, der Starkregen die Bäche anschwellen lässt, dann gerät die Bergwelt aus den Fugen.

Ein Ziel der Alpenkonvention ist es, dieser Entwicklung etwas entgegenzusetzen. Die Alpenkonvention ist eine Übereinkunft von acht Alpenstaaten und der EU und beinhaltet konkrete Massnahmen, wie den gemeinsamen Klimaaktionsplan. Daraus ist auch der Architekturpreis „Constructive Alps“ entstanden, der beispielhafte Sanierungen und Neubauten im Alpenbogen auszeichnet.

Am nachhaltigsten baut, wer gar nicht baut. Eine Sanierung sollte darum immer vor einem Neubau stehen, da sie die Verwandlung von historischen Gebäuden oder Räumen in Neues ermöglicht. Wenn leerstehende Häuser, die dem Verfall nahe sind, durch sinnvolle Sanierungen wieder Leben eingehaucht wird, bleiben die kollektiven Erinnerungen wach. Aus einem Stall wird ein Theater, eine Stickereihalle wird zum Loft und eine Scheune zur Kapelle.

Oberste Prämisse ist, Häuser zu bauen, die mit der Natur arbeiten statt gegen sie. Die Kraft der Natur positiv nutzen und diese in die Architektur miteinfliessen lassen. Die ökologische Verantwortung ist eine zentrale Messlatte, an der die eingereichten Projekte beurteilt werden.

„Gute Architektur in den Alpen rettet die Welt nicht, aber macht sie schöner und wohnlicher.“

Köbi Gantenbein, Jury-Präsident von Constructive Alps

„Weniger von allem! Nutzen wir was wir haben, reparieren und werten wir auf. Haben wir schon vergessen wie wir vor nicht so langer Zeit ohne diesen riesigen Rucksack auch gut gelebt haben?“

Robert Mair, Jury-Mitglied von Constructive Alps

„Nachhaltig bauen ist, wenn man in Bescheidenheit und Schönheit konstruiert, mit Respekt vor Natur, Klima und Landschaft, mit regionalen Baustoffen und für Generationen, zur Freude derer, die drin wohnen oder arbeiten.“

Andi Götz, Jury-Mitglied von Constructive Alps

„Bauen zu lernen ohne zu bauen. Wenn es tatsächlich notwendig ist zu bauen, ist die gute, saubere und richtige Architektur in den Zeiten der Klimakrise die METABOLISCHE ARCHITEKTUR, welche im Stande ist zu wachsen, sich zu vervielfältigen, sich zu erneuern und sich zu schützen, wie dies in der Natur jeder lebende Organismus macht, ohne das natürlich Gleichgewicht zu gefährden.“

Giancarlo Allen, Jury-Mitglied von Constructive Alps

„Wo immer möglich, sollten wir auf regionale, erneuerbare und reichlich vorhandene Baustoffe zurückgreifen, die einen geringen Anteil an grauer Energie aufweisen.“

Dominique Gauzin-Müller, Jury-Mitglied von Constructive Alps

„Nachhaltig ist ein Haus, wenn Typologie und Konstruktion so robust angelegt sind, dass Anpassungsbedarf sich wandelnder Nutzung aufgenommen werden kann. Nachhaltig wird ein Haus auch, wenn es von seinen Nutzern gut angenommen, gerne gepflegt, regelmäßig repariert und damit langfristig erhalten wird. Eine Architektur, die für den Menschen nicht nur funktional, sondern auch sinnlich und atmosphärisch Bedeutung trägt und dafür geliebt wird, ist Grundlage dieser Wertschöpfung.“

Anne Beer, Jury-Mitglied von Constructive Alps

Nachhaltiges Bauen

Die Klimakrise ist real. Dies ist besonders den Menschen, die in den Bergen wohnen, bewusst. Das Zusammenleben mit Schnee und Felsen war schon immer eine Herausforderung. Heute ist die Situation dramatischer: Wenn im Dezember die Wiesen noch grün sind, der Permafrost auftaut, der Starkregen die Bäche anschwellen lässt, dann gerät die Bergwelt aus den Fugen.

Ein Ziel der Alpenkonvention ist es, dieser Entwicklung etwas entgegenzusetzen. Die Alpenkonvention ist eine Übereinkunft von acht Alpenstaaten und der EU und beinhaltet konkrete Massnahmen, wie den gemeinsamen Klimaaktionsplan. Daraus ist auch der Architekturpreis „Constructive Alps“ entstanden, der beispielhafte Sanierungen und Neubauten im Alpenbogen auszeichnet.

Am nachhaltigsten baut, wer gar nicht baut. Eine Sanierung sollte darum immer vor einem Neubau stehen, da sie die Verwandlung von historischen Gebäuden oder Räumen in Neues ermöglicht. Wenn leerstehende Häuser, die dem Verfall nahe sind, durch sinnvolle Sanierungen wieder Leben eingehaucht wird, bleiben die kollektiven Erinnerungen wach. Aus einem Stall wird ein Theater, eine Stickereihalle wird zum Loft und eine Scheune zur Kapelle.

Oberste Prämisse ist, Häuser zu bauen, die mit der Natur arbeiten statt gegen sie. Die Kraft der Natur positiv nutzen und diese in die Architektur miteinfliessen lassen. Die ökologische Verantwortung ist eine zentrale Messlatte, an der die eingereichten Projekte beurteilt werden.

„Gute Architektur in den Alpen rettet die Welt nicht, aber macht sie schöner und wohnlicher.“

Köbi Gantenbein, Jury-Präsident von Constructive Alps

„Weniger von allem! Nutzen wir was wir haben, reparieren und werten wir auf. Haben wir schon vergessen wie wir vor nicht so langer Zeit ohne diesen riesigen Rucksack auch gut gelebt haben?“

Robert Mair, Jury-Mitglied von Constructive Alps