Ihre Bewertung

Hier können Sie die hier veröffentlichten Projekte bewerten.

Durchschnittliche Bewertung 5 / 5. Anzahl Bewertungen: 2

Ihnen gefällt dieses Projekt? Teilen Sie es...

Teile es...

Oeconomiegebäude Josef Weiss

Franz-Michael-Felder-Straße, Dornbirn / AT

Anerkennung: 2020
Bauherrschaft: Philipp Nußbaumer und Julia Kick
Architektur: Julia Kick Architekten
Bauphysik: Martin Fetz, Hohenems / Gerhard Bohle, Dornbirn
Baukosten: € 420'000
Energiekennzahl: kWh / m²a
Fertigungsjahr: 2017
Bauart: Sanierung
Zweck des Gebäudes: Privater Wohnbau, Gewerbe & Industrie
Artikel im Hochparterre
Tabellen Elemente die nicht gebraucht werden in Table (oben^^) in der Text Ansicht von und mit <tr> bis und mit </tr> löschen oder auskommentieren <!-- *<tr>...</tr>* -->
Tabelle wird durch Projekt Info Felder generiert --->

Die Jury meint

«Aus einem denkmalgeschützten Wirtschaftsgebäude hat Julia Kick mit einfachen Mitteln, mit Verstand und Respekt vor dem, was da war, einen Ort von Intensität und Schönheit für Atelier- und Wohnraum mitten in der Stadt geschaffen. Die alte Struktur von Stall, Remise und Scheune hat sie belassen. Es entstand ein Raumreichtum fürs Wohnen und Arbeiten mit Splitlevels, Luft-, Zwischen- und Dachräumen. Die Patina der Fassade nimmt das alte Haus in sein neues Leben mit, ausgebaut wurde es von innen her. Schön gedacht, gekonnt gemacht, gut geraten.»

Was ist das Besondere an diesem Projekt?

Das Wirtschaftsgebäude wurde 1889 als Ergänzung zum Hotel und zur Weinkellerei Josef Weiss im Dornbirner Bahnhofsquartier erbaut. Es wurde 1997 unter Denkmalschutz gestellt und entging so nur knapp dem Abriss. Für den Stadl gab es mehrere geplante Projekte, keines davon wurde realisiert. Schliesslich erwarben 2016 die Bauherren das Objekt und adaptierten es behutsam zu ihrer Wohnung mit Atelier. Auf die Gegebenheiten des Gebäudes wurde reagiert, Struktur von Stall, Tenne und Remise wurde erhalten. So entstand loftartiges Wohnen und Arbeiten mit Splitlevels, Lufträumen, nutzungsoffenen Zwischenräumen und intimen Dachräumen. Die Fassade mit ihrer Patina wurde belassen, der Ausbau erfolgte von innen. Ebenfalls innerhalb der Fassade liegt als geschützter Aussenbereich eine kleine Veranda. Sichtschlitze bringen Licht nach innen und ermöglichen Ausblicke. Die bestehenden Dielenböden wurden nummeriert, gereinigt und wieder eingebaut, restaurierte Holzteile bleiben als neue Elemente sichtbar.